Instagram-Marketing

Guide für alle die auf Instagram richtig durchstarten wollen

Mit knapp 3,4 Millionen Nutzern gehört Instagram in Deutschland zu einem der reichweitenstärksten Social-Networks. Tendenz steigend. Grund genug, sich einmal etwas detaillierter mit Instagram-Marketing zu befassen. In diesem über 3.500 Wörter umfassenden Instagram-Marketing-Guide gebe ich dir wichtige Strategien an die Hand, um auf Instagram erfolgreich zu sein.

Instagram-Profil: Dein Profilbild

Achte bei deinem Profilbild darauf, dass man dich zum einen richtig gut erkennt und zum anderen eventuell schon bei deiner Fotografentätigkeit sieht. Ein Landschaftsfotograf sollte im Idealfall ein Bild wählen, bei dem er in einer atemberaubenden Kulisse zu sehen ist. Ein Portraitfotograf auf einer in seinem Stil kreierten Studio- oder Available-Light-Aufnahme. Ein Hochzeitsfotograf in schickem Anzug oder in Action mit dem Brautpaar.

Mein Tipp: Wechsel dein Profilbild nicht alle paar Tage. Deine Follower erkennen deine Bilder deutlich schneller in der Timeline, wenn sie ein bekanntes Gesicht bzw. Profilbild sehen und klicken – beinahe automatisch – auf ein Herz oder hinterlassen einen Kommentar zu deinem neuesten Instagram-Bild.

Instagram-Profil: Schreibe eine aussagekräftige Biographie

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Mein Instagram Profil @pixeldreher – Folge mir jetzt!

Du hast auf Instagram insgesamt 150 Zeichen Platz, um eine aussagekräftige Biographie zu hinterlassen. Nicht besonders viel wenn man bedenkt, dass dort Gründe stehen sollen, warum man dir auf Instagram folgen sollte und welche Arten der Fotografie deine absolute Leidenschaft und auf Instagram von dir zu erwarten sind.

Mein Tipp: Fange gar nicht erst an in Sätzen zu schreiben. Das klappt bei der begrenzten Zeichenlänge von 150 eh nicht. Ich nutze hier gerne Emojis und schreibe in einer Art „Bulletpoints“ kurz und knackig, was ich auf Instagram veröffentlichen werde. Falls du es bereits zu einer richtigen Ich-Marke oder Bekanntheit geschafft hast, solltest du in deiner Biographie außerdem deinen eigenen Hashtag integrieren. Follower nutzen diesen oft bei ihren eigenen Instagram Bildern wo sie deine Aufmerksamkeit gewinnen wollen und sorgen automatisch für mehr Bekanntheit deines Instagram Profils. Selbstverständlich solltest du diesen Hashtag auch unter jedem deiner Bilder verwenden!

Instagram-Profil: Deine Website

Ob du Fotografie-Workshops anbietest, Anleitungen für Instagram-Marketing verkaufst oder deine Dienstleistungen als Fotograf verkaufen möchtest – ohne eine eigene Website geht es meistens nicht. Deshalb ist es auch enorm wichtig dass du diese mit deinem Instagram-Profil verknüpfst.

Wenn du schon eine eigene Fotografen-Website hast, solltest du jetzt gleich dein Smartphone zücken und diese in deinem Profil hinterlegen. Wichtig dabei: Instagram ist ein Mobile-First Produkt. Das bedeutet, dass mehr als 95% deiner Besucher mit einem Smartphone auf deine Website kommen werden und es deshalb sehr wichtig ist, dass du eine mobilfreundliche Website anbietest. Mehr zu diesem Thema kannst du übrigens in meinem SEO für Fotografen Artikel lesen lesen.

Strategien für effektives Instagram-Marketing

Nachdem du in den ersten drei Kapiteln bereits einiges zur Optimierung deines Instagram-Profils erfahren hast, ist es nun wichtig, sich strategisch zu überlegen, wie und mit welchen Inhalten wir deine Zielgruppe erreichen können.

Es gibt beim Instagram-Marketing – ähnlich wie beim Facebook-Marketing – für Fotografen einige unterschiedliche Beitragsarten mit denen wir unsere Zielgruppe bestmöglich erreichen können.

Auf das richtige Storytelling kommt es an

Die am erfolgsversprechendsten Beiträge sind Bilder mit einer echten Geschichte zu dir, deinem Unternehmen oder Fotografie. In diesem Bereich zeigen z.B. Marken wie Oreo (die, die die leckeren Kekse machen, die selbst für Veganer zum Genießen sind ;-)) wie es richtig geht und bieten Möglichkeiten zur Adaption für das eigene Marketing.

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Nutze des Weiteren auch sogenannte Hinter-den-Kulissen Bilder von Foto-Workshops, Shootings oder anderen branchenüblichen Aktivitäten.

#jaworskyj #3rphotography #vortrag #fotomeyer #aroundtheworld #miesbock

Ein von 3R-Photography (@3rphoto) gepostetes Foto am

Reaktives Storytelling auf Instagram

Sagt dir der Begriff reaktives Storytelling etwas? Beim reaktiven Storytelling animierst du deine Follower dazu, etwas zu deinem Bild zu sagen bzw. deine Idee oder Gedanken zum Bild weiter auszubauen. Sei hier kreativ und entwickele eine Strategie, die deine Follower zum Mitmachen animiert.

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User-Generated-Content richtig einsetzen

Diese Form des Instagram-Marketings ist leider nur etwas für Instagram-Profile, die bereits eine größere Zahl an Followern aufbauen konnten. Durch Nutzer generierte Bilder, die nur zu dem Zweck gemacht worden sind, mit dir oder deinem Hashtag in Verbindung gebracht zu werden, gehören beinahe zur Königsdisziplin auf Instagram.

Stell dir mal vor es würden jede Woche 500 Menschen dein Hashtag auf Instagram nutzen, nur um anderen Instagram-Nutzern zu zeigen, dass sie mit dir oder deinem Projekt in Verbindung stehen. Das hätte doch was, oder? Um solche Effekte erreichen zu können, benötigst du zwar wie bereits geschrieben eine nicht ganz unrelevante Anzahl an Followern oder allgemeiner Bekanntheit innerhalb der Fotografie, jedoch kannst du auch im kleineren Kreis für solche Synergien sorgen.

Mit wöchentlichen Foto-Wettbewerben.

Überlege dir dazu einfach ein Wochen-Thema und erstelle für diese Projekte ein projektübergreifendes Hashtag, welches jede Woche aufs neue von den Teilnehmern genutzt werden muss wenn sie an deinem Contest teilnehmen möchten. Das von dir gewählte Hashtag sollte natürlich einen Bezug zu dir und deiner Person haben – noch besser: Alle Teilnehmer müssen dich in der Bildbeschreibung erwähnen. So sorgst du für noch mehr Reichweite deiner Person und Bilder auf Instagram. Mehr zu den Hashtags auf Instagram erzähle ich dir später in diesem Artikel.

Inspiration und Motivation auf Instagram

Die mittlerweile sehr verbreiteten und wenn du mich persönlich fragst nervenden Zitate, die zur Inspiration oder Motivation anregen sollen, sind natürlich noch eine weitere Möglichkeit um deine Follower mit ansprechenden Inhalten zu versorgen. Falls dir keine Zitate gefallen, du aber auf diese effektive Follower-Aufbau Methode nicht verzichten möchtest, empfehle ich dir einfach mal über den Tellerrand zu gucken. Ich persönlich mag die japanischen Haikus sehr gerne. Diese kurzen aber sehr kreativen Gedichte sind zum einen außerordentlich kurz, damit prima für Social Media Beiträge geeignet und zum anderen hoch inspirativ für neue Fotoideen. Eine Übersicht mit vielen Haikus findest du hier oder auf Pinterest.

Instagram-Marketing für echte Profis

Im vorherigen Abschnitt hast du einige Beitragsarten kennengelernt, die du auf deinem Instagram-Profil veröffentlichen kannst. Da du jedoch nicht das einzige Profil bist, welches deine Follower verfolgen, liegt es nun an dir, deine Bilder bestmöglich zu promoten, damit eine hohe Anzahl von Followern deine Bilder überhaupt sehen kann. In diesem Abschnitt erkläre ich dir, worauf es beim Instagram-Algorithmus ankommt und wie du mit deinen Bildern möglichst viele alte und neue Follower erreichst.

So beschreibst du deine Postings richtig

Damit deine Beiträge regelrecht automatisch von deinen Followern geliked und kommentiert werden, musst du dir bei der Beschreibung besonders viel Mühe geben. Natürlich kannst du ein schlechtes Bild nicht damit retten, jedoch genügt ein Bild allein oft nicht aus um eine hohe Anzahl an Likes und Kommentaren zu generieren – das klappt meistens nur bei Profilen die bereits eine echte Marke innerhalb der Fotografie-Branche geworden sind. Dazu gehören mit Sicherheit Profile wie das von Benjamin Jaworskyj und Calvin Hollywood oder das Profil von Pavel Kaplun, die allesamt auch auf YouTube und Facebook sehr große Communities und Engagement haben.

Damit deine Beschreibungen nun richtig gut werden, solltest du dir grundsätzlich vornehmen, mindestens 3 von diesen 4 Tipps in deinen Bild-Beschreibungen aufzunehmen:

  • Erzeuge Aufmerksamkeit durch die richtige Wortwahl
  • Frage deine Follower gezielt nach Antworten auf dein Bild
  • Nutze eine Call-to-Action für gewünschte Aktionen (Was das ist, kommt noch etwas später in diesem Guide)
  • Nutze relevante Hashtags, damit dein Instagram-Post viral durch die Decke gehen kann

Emojis als Reizauslöser nutzen

Emojis kennst du sicher schon. Das sind diese kleinen Smilies, Häuser, Herzen, oder Natur-Icons, die es seit einiger Zeit auf jedem Smartphone gibt. Nutze sie mit Bedacht in deiner Bild-Beschreibung und sorge so für noch mehr Aufmerksamkeit im Instagram-Feed. Eine Auswahl an möglichen Instagram-Emojis findest du auf dieser Seite oder hier:
👩 👰 🎊💏 🎈 💔😎 👍 🗻 👎

Rufe deine Follower zum Markieren auf

Eine weitere Möglichkeit neue Follower auf Instagram auf dein Profil aufmerksam zu machen ist in deinen Bild-Beschreibungen darauf aufmerksam zu machen einen Freund zu „taggen“. Ein Beispiel wäre: „Wenn dir meine Fotos gefallen, markiere doch einen Freund von dir, um ihm deinen tollen Geschmack zu zeigen!“

Hashtags für mehr Reichweite auf Instagram

Hashtags sind das Salz in der Suppe und gehören in hoher Anzahl unter JEDES Bild auf Instagram. Ein Bild ohne Hashtags hat auf Instagram fast keine Möglichkeit, neue Follower zu erreichen, da Nutzer von Instagram in der Suche immer nach Hashtags suchen und die Suchalgorithmen von Instagram genau auf diese angewiesen sind. Stelle bitte sicher, dass du unter jedem Bild immer eine möglichst hohe Anzahl an relevanten Hashtags zu deinem Bild benutzt. Beachte dabei: Instagram lässt max. 30 Hashtags pro Bild zu – deshalb solltest du wirklich nur passende Hashtags nutzen und diese nach Möglichkeit auch in der jeweiligen Landessprache deiner Zielgruppe wählen. TrackMaven hat vor einiger Zeit ermittelt, dass Instagram-Posts mit 11 Hashtags die höchste Interaktionsrate aufweisen. Vielleicht nutzt du diese Zahlen mal als Anhaltspunkt für deine Postings auf Instagram.

#TagsForLikes – falls du diesen Begriff oder diese Website schon einmal gehört hast: Lass die Finger davon, falls du dein Profil noch etwas länger nutzen möchtest. Nicht weil Instagram dir das Profil sperrt sondern viel mehr deshalb, weil sich immer mehr unrelevante Spam- und Fake-Accounts an deinen Bildern erfreuen werden und dir nichts weiter als dubiose Push-Notifications wegen einem neuen Like oder Spam-Kommentar einbringen.

Call-to-Action Button auf deinen Bildern

call-to-action-button-instagramCall-to-Action – zu Deutsch Bitte-mach-jetzt-das-was-ICH-von-dir-will – ist ein gängiger Begriff bei der Conversion-Optimierung von beliebigen Zielen. Unser Ziel auf Instagram ist es natürlich, für viele Likes und Kommentare zu sorgen.

Was viele jedoch nicht nutzen, ist ein Hinweis dazu direkt auf dem Bild.

Um nun eine gezielte Aktion unserer Follower hervorrufen zu können, müssen wir uns erst einmal ganz genau mit den Funktionen von Instagram vertraut machen. Eine Funktion, die nicht jeder kennt, ist die Double-Touch2Like Funktion. Jedes Mal, wenn du schnell zweimal auf ein Bild hintereinander drückst, vergibst du ein Like auf dem Bild. Was liegt da also näher, als einen solchen Call-to-Action direkt auf dem Bild zu positionieren? Probiere es mal aus! Eine entsprechende PSD-Datei kannst du dir hier herunterladen.

Natürlich muss es nicht immer ein Button sein, der die Call-to-Action auslöst. Auch ein Texthinweis zum Kommentieren oder ‚liken reicht oft als Reiz aus, um bei deinen Followern für die gewünschte Aktion zu sorgen. Probiere es einfach mal aus!

Redaktionsplan für Instagram

Jetzt wird es wild. Contentplanung für Instagram solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn du stetig neue Follower auf Instagram für dich begeistern möchtest. Wer nur alle 4-5 Tage mal ein Bild postet, wird im Instagram-Stream seiner Follower untergehen und unter Umständen nicht einmal Beachtung finden. Deshalb ist es so enorm wichtig konstant frische Inhalte zu posten. Am besten bereitest du diese Inhalte auf deinem Computer vor, um dann nur noch ein bis zweimal am Tag einen neuen Inhalt auf Instagram zu veröffentlichen.

Um dir den Einstieg in die Redaktionsplanung ein wenig leichter zu machen, habe ich hier mal einen möglichen Instagram-Feed für dich vorgeplant:

  1. Morgens: Inspiration und Motivation für den Start in den Tag
  2. Mittags bis Nachmittags: Ein Hinter-den-Kulissen Bild, welches du unterwegs mit dem Smartphone gut erledigen kannst, ohne vorher groß in die Planung gehen zu müssen. Auch ein Bild von der Fotobearbeitung am Rechner eignet sich prima für das Bild am Mittag.
  3. Abends: Ein echtes Highlight des Tages! Ein hübsches Porträt, eine tolle Landschaft oder ein Bild von etwas ganz Abstraktem. Versuche dabei einen Weg zu finden, der am besten zu dir passt und deine fotografischen Ziele in den Mittelpunkt rückt.

Wenn du jetzt glaubst, dass 3 Instagram-Posts am Tag viel sind, so möchte ich dir gerne noch mal eine Studie von Quintly vorstellen. Sie zeigt dir wie viele Instagram- und Facebook-Posts im Monat veröffentlicht wurden und welche Anzahl an Followern bzw. Fans diese Brands/Seiten haben. Da ich auf Facebook ähnliche Beobachtungen auf meiner Nageldesign-Seite gemacht habe, war ich persönlich nicht sonderlich über das Ergebnis überrascht:

Durchschn. Anzahl Posts/pro Seite im Monat

Spannend dabei: Postest du also viel hochwertigen Inhalt bzw. Bilder mit guter Qualität auf Instagram, erreichst du viele deiner Follower und kannst mehr neue Follower für dein Profil begeistern. Aber bitte: Mehr Klasse als Masse! Wenn du „nur“ 3 Posts am Tag machen kannst, dann ist das auch ok. Solange du die Qualität hältst, wird dir keiner deiner Follower „Good bye“ sagen.

So plane ich meine Social Media-Inhalte

Ich plane in der Regel meine Inhalte für die sozialen Kanäle für 7 Tage im Voraus. Dies lenkt mich vom Alltag weniger ab und ich kann mich auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren. Natürlich soll dies nicht bedeuten, dass das Thema unwichtiger als meine Arbeit ist, jedoch konzentriere ich mich lieber einmal pro Woche für einige Stunden mit dem Thema Social Media / Instagram, als mehrmals täglich für einige Minuten.

Instagram-Benchmarking: Was ist eigentlich gut?

Zum Glück gibt es für fast alles eine Studie, oder? TrackMaven hat sich die 500 Top—Brands auf Instagram genauer angesehen und dabei festgestellt, dass die durchschnittliche Like- und Kommentarzahl bei 37 / je 1000 Instagram-Follower lag.

Was bedeutet das jetzt für dich und dein Instagram-Marketing?

Nehmen wir mal folgendes Szenario an:

  • Du hast 1000 Instagram-Follower: Dann sind 37 Likes und Kommentare ein gutes Ergebnis pro Post
  • Du hast 500 Instagram-Follower: Dann sind 19 Likes und Kommentare ein mögliches Ziel deiner Bemühungen

Wenn du diese Formel auf dich anwenden willst, kannst du ganz einfach die Anzahl deiner Follower mal 0.037 nehmen und du hast die Benchmark oder zumindest mal ein mögliches Ziel für dein ganz persönliches Instagram-Profil und -Marketing.

Als weiteren Anhaltspunkt kannst du annehmen, dass auf 100 Likes ein neuer Kommentar kommt. Natürlich ist das immer abhängig von deiner Follower-Base, jedoch dient es als gute Hausnummer und Rechenstütze bei der strategischen Planung deiner Instagram-Aktivitäten.

Instagram-Videos – Tipps zum Video-Format von Instagram

2013 launchte Instagram parallel zu Vine das eigene Video-Format. Anders als zum Beispiel auf YouTube ist man auf Instagram und Vine durch die maximale Laufzeit von 60 Sekunden auf Instagram und 6 Sekunden auf Vine begrenzt. Diese Begrenzung hat jedoch seinen Reiz, da viele Videos auf YouTube, Vimeo & Co. einfach einen enorm großen Teil an unwichtigen Informationen enthalten und man als Produzent gut damit beraten ist, innerhalb der 60 Sekunden auf den Punkt zu kommen.

Ein Vorteil der Instagram-Videos ist im Gegensatz zu YouTube außerdem die Verbindung zu Facebook und deren Reichweite. Facebook selbst macht keinen Hehl daraus, sein eigenes Video-Format (zu dem auch Instagram-Videos gehören) zu pushen und Mitbewerbern wie YouTube eine Reichweitenreduzierung zu spendieren, wenn jemand ein solches Video auf seiner Facebook-Timeline teilt.

Mein Tipp: Auch wenn du Instagram-Videos nicht nutzt, jedoch einen YouTube Channel + Facebook Seite besitzt: Lade dein Video neben YouTube auch noch auf Facebook bzw. deiner Facebook-Seite hoch. Dein Video bekommt so deutlich mehr Reichweite und hat eine bessere Chance, deine Zielgruppe zu erreichen.

Die Filter, die du bei Instagram-Bildern anwenden kannst, funktionieren im übrigen auch bei den Videos!

Nutze nach Möglichkeit Instagram-Filter

Oh oh… ganz heißes Eisen bei Fotografen, oder? Fertige Filter auf unseren wunderschön bearbeiteten Fotos verwenden? Aber nur wenn wir kein Lightroom oder Photoshop zur Hand haben 😉

Wenn du keine Instagram-Filter nehmen willst, solltest du dich an einige Grundsätze halten – wenn du Bilder mit vielen Kommentaren und Likes auf Instagram haben möchtest:

  • Nutze helle Fotos mit hohem Dynamikumfang
  • Kräftige Kontraste
  • Warme Temperaturen sorgen in der Regel für mehr Wohlbefinden beim Betrachter

Eine Studie von Georgia Tech und Yahoo hat ergeben, dass helle Bilder mit hohem Dynamikumfang für deutlich mehr Reichweite und wärmere Bilder für spürbar mehr Kommentare sorgen – drehst du die Werte um, bekommst du entsprechend weniger Likes/Kommentare und Reichweite. Die Studie basierte auf einer Bildmenge von 7.6 Millionen Bildern. Hier findest du mehr über die Studie.

Aber wie immer gilt auch hier: Man muss ja nicht jeden Trend mitmachen.

Veranstalte ein InstaMeet in deiner Stadt

Ein InstaMeet ist eine super Gelegenheit, für lokale Aufmerksamkeit zu sorgen. InstaMeets sind Treffen/Events, die jeder Instagram-Nutzer selbst veranstalten kann. Das schöne an diesen InstaMeets ist der direkte Draht zu neuen Followern und Nutzern von Instagram. Der Austausch von Wissen, neuen Instagram-Marketing-Methoden und und und…

So planst du dein erstes InstaMeet-Event

Suche dir einen sehr fotogenen und einfach erreichbaren Ort in deiner Stadt oder Umgebung: Bei mir in Leipzig wäre das zum Beispiel der Hauptbahnhof oder einer der vielen wunderschönen Parks in der Stadt

Koordiniere dein InstaMeet: Damit du nicht allein auf deinem InstaMeet stehst, solltest du kräftig die Werbetrommel rühren. Am einfachsten geht das indem du die „Local Stars“ auf Instagram persönlich via Instagram-Direct ansprichst und auf deinen Event aufmerksam machst. In der Regel sorgen diese – sofern Interesse herrscht – für gute Werbung, welche deinen InstaMeet bekannter werden lässt

Passendes Hashtag zu deinem InstaMeet: Mit einem eigenen Hashtag wird es für alle Teilnehmer leichter, die Bilder der anderen InstaMeet-Teilnehmer auf Instagram zu finden. Sei hier einfach kreativ und versuche die Kürzel deiner Stadt mit in das Hashtag einfließen zu lassen. Hier in Leipzig könnte man zum Beispiel #InstaMeetLE oder #LEJInstaMeet

Mehr Bekanntheit für dein InstaMeet: Um für noch mehr Bekanntheit deines InstaMeets zu sorgen, solltest du Instagram selbst davon in Kenntnis setzen. Instagram hat dazu eine extra Melde-Seite eingerichtet, auf der du dein InstaMeet anmelden kannst. Ist in 5 min. erledigt und sorgt für extra Buzz.

Weitere Ideen über mögliche Themen oder Locations findest du direkt im Instagram Blog unter dem Hashtag #instameet.

Folge und like ähnliche Instagram-Profile

Wenn du innerhalb deiner Zielgruppe etwas erreichen möchtest, musst du natürlich Follower haben, die deine Bilder kräftig kommentieren und liken. Folge daher möglichst vielen Instagram-Profilen, die einem eigenen Profil sehr ähnlich sind und like deren Bilder. Auch eine Erwähnung in einem Kommentar sorgt für Aufmerksamkeit derer und zeigt dein Interesse an ihrer Person. Mach also das, was du selbst am liebsten haben würdest und du wirst sehen: Sie werden es dir danken!

Wer den Begriff „follow like like like“ schon einmal gehört hat, kann sich den folgenden Teil über Instagram-Marketing sparen – alle anderen lesen dringend weiter!

Wir Menschen funktionieren leider in unseren Urzügen alle gleich: Wir mögen es, wenn andere uns oder unsere Arbeit toll finden. Diesen Effekt kann man auch auf Instagram nutzen. Bei der Follow-Like-Like-Like-Methode probiert man nämlich Instagram Nutzer mit einer hohen Reichweite (Influencer) dazu zu bringen, einem zu folgen, indem man ihnen in Schritt 1 selbst folgt und in Schritt 2, 3 und 4 jeweils ein Bild von genau diesem Nutzer ‚liked. Durch diese ständige Aufmerksamkeit in der Timeline des Nutzers sorgst du für Interesse und wenn dein Profil inhaltlich gut aufgestellt ist, steht einem Follow-Back nichts mehr im Wege.

Da man diesen Prozess unmöglich per Hand durchführen kann – sofern du nichts anderes zu tun hast, bitte – gibt es für solch einen Zweck natürlich ein paar Social Media Tools, die dir bei der Arbeit helfen. Schau dir bei Gelegenheit mal Followliker, Pixifly, Banjo und Instaround an.

Beim Einsatz von Followliker solltest du es jedoch nicht übertreiben – Instagram mag solche automatischen Methoden nicht und geht hier unter Umständen hart vor. Ich übernehme daher keine Garantie für deinen eigenen Einsatz dieser Software zum Instagram-Follower-Aufbau.

Ein paar weitere Ansätze, Influencer für sich zu gewinnen findest du hier.

Think different – wenn du auf Instagram etwas erreichen möchtest

Und diese Überschrift solltest du wirklich ernst nehmen. Es macht keinen Sinn, wenn jeder 1zu1 meine Empfehlungen auf die gleiche Art und Weise umsetzt. Instagram-Marketing oder generell Social Media Marketing zeichnet sich durch den kreativen Einsatz von Geschichten aus. Die Zeiten, in denen alle Inhalte nach dem Schema-F dargestellt werden können und deine Follower motivieren, sind lang vorbei! Versuche regelmäßig mit neuen und frischen Ideen, deine Follower zu begeistern und du wirst sehen, dass dein Instagram-Marketing funktionieren wird.

Mein Tipp: Folge großen amerikanischen Brands wie GoPro, Oreo, Starbucks, Taco Bell, Pabst Blue Ribbon, Gucci, Nike oder Converse, um neue Trends auf Instagram zu entdecken, die du adaptieren und für dich optimal aufbereiten kannst.

Hast du schon erste Erfahrungen mit Instagram gesammelt? Ich würde mich über deinen Kommentar sehr freuen und verweise sehr gerne auf mein eigenes Instagram Profil – dort erlebst du mich als Person und wenn ich die Zeit habe zu fotografieren, entdeckst du dort auch die ein oder andere Landschaft. Ich würd mich freuen!

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